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Direktkandidat für den Wahlkreis Main-Spessart Wolfgang Winter

Wolfgang Winter ist Direktkandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei für die
Bundestagswahl im diesem Jahr. Bei der Aufstellungsversammlung im Gemeindehaus
Maria Geburt, Schweinheim stimmten die anwesenden Mitglieder des Kreisverbandes
einstimmig für den 63 jährigen Sulzbacher. „Solange Parteien Spenden von Automobilkonzernen
annehmen, müssen wir uns nicht wundern, wenn die Gewinninteressen der spendenden
Konzerne mehr berücksichtigt werden als der Klimaschutz“, führte Winter an, bevor er den
Dannenröder Forst und den unsinnigen Ausbau der B469 nannte. Dort müssten abermals
Bäume dem Straßenbau weichen. Einen weiteren Schwerpunkt will er im Wahlkampf u.a
auf die Themen Gesundheit und Rente setzen. Schließlich hätten alle Parteien, die seit
Rot/Grün an der Regierung beteiligt waren, mindestens eine Teilschuld daran, dass
kommunale Krankenhäuser immer tiefer in die roten Zahlen rutschten und viele Rentner
von ihrer Rente kaum leben könnten. „Wir müssen den Wählern erklären, dass sie die
Lösung ihrer Probleme nicht von den Verursachern erwarten dürfen“, betonte Winter am
Ende seiner Vorstellung.

Vorschlag für die Landesliste Melissa Vath

Als Vorschlag für die Landesliste wählten die Öko Demokraten
die 25-jährige Werkzeugmechanikerin Melissa Vath aus Leidersbach/Roßbach.Sie bringt in ihrer
Vorstellung einen weiteren Aspekt des Klimaschutzes zur Sprache. „Die Digitalisierung
bringt nicht automatisch Energieeinsparung durch Effizienz mit sich“, so Vath.
Seit dem Beginn der Industrialisierung habe mehr Effizienz letztlich zu mehr Leistung
statt zu Einsparungen geführt. Als Beispiel die neue Mobilfunkgeneration 5G.
Laut der Prognose von EON würde durch 5G der Stromverbrauch der Rechenzentren um 3,8 Terawatt im Jahr anwachsen.
Das entspreche dem Stromverbrauch mehreren Großstädten. Deswegen fordert Vath
eine Technikfolgenabschätzung vor einer flächendeckenden Einführung von 5G.