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Fast 10 000 Unterschriften gegen Krankenhausverkauf

Forderung nach raschem Bürgerentscheid – Dank an Helfer und Bürger

Das Aktionsbündnis des Bürgerbegehrens "Krankenhäuser in Bürgerhand! Mit Sachverstand! Kein Verkauf!" hat die Sammlung der Unterschriften abgeschlossen. Nach Angaben der Initiatoren haben mittlerweile fast 10 000 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises ihre Unterschrift dafür geleistet, dass die Krankenhäuser in der Hand des Landkreises bleiben und nicht verkauft werden sollen. Mit dieser Zahl hätte man auch beim bevorstehenden Bürgerentscheid das erforderliche Zustimmungsquorum von 10 % der Wahlberechtigten in Höhe von ca. 9200 übertroffen.

 

 

Die drei Vertreterinnen bzw. Vertreter des Bürgerbegehrens, Renate Hebertinger, Sepp Rettenbeck und Georg Riedl zeigen sich über den Verlauf der Unterschriftensammlung mehr als zufrieden. Mit den knapp 10 000 Unterschriften habe man mehr als doppelt so viele gesammelt wie nötig gewesen seien. Nach über 6100 Unterschriften habe man jetzt nochmals rund 3700 Unterschriften nachreichen können: "Die Resonanz in der Bevölkerung war enorm" fasst Renate Hebertinger, Kreisrätin und SPD-Kreisvorsitzende zusammen. Den Grund dafür nennt Georg Riedl, Bürgermeister von Pfarrkirchen und CSU-Kreisrat: "Die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises sind besorgt um ihre Krankenhäuser. Das zeigt das Ergebnis von mittlerweile rund 10 000 Unterschriften gegen den Verkauf unserer Kliniken." Er bekomme viele persönliche Rückmeldungen und "es vergeht kein Tag, an dem ich aus der Bürgerschaft nicht in meiner Meinung bestärkt werde" so der Pfarrkirchner Rathauschef und möchte sich "für die großartige Unterstützung herzlich bedanken".

 

 

Dies sieht Sepp Rettenbeck, ödp-Fraktionsvorsitzender, genauso: "Das breite offizielle Bündnis hat nochmals durch viele inoffizielle Unterstützer und Helfer starken Rückenwind bekommen". Nur dadurch sei es möglich gewesen, in kürzester Zeit so viele Unterschriften zu sammeln. "Auch ihnen möchten wir sehr herzlich danken" so Renate Hebertinger.

 

 

Nach Ansicht der Initiatoren ist nun der Landkreis gefordert, den Weg für den Bürgerentscheid schnell frei zu machen. "Es gilt, schnell zu handeln, ein tragfähiges Konzept zu erstellen, damit endlich Klarheit herrscht und unser engagiertes Personal seine Arbeit zum Wohle der Patienten fortsetzen kann" fordert Georg Riedl. Seitens des Aktionsbündnisses strebe man deshalb für den Bürgerentscheid weiterhin den Termin der Bundestagswahl Ende September an. Dafür sprechen nach Ansicht von Renate Hebertinger nicht nur organisatorische Gründe, sondern durch die Zusammenlegung lasse "sich auch Geld sparen".


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